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Der Geist des Buches

| Datum: | 29.03.2026 |
|---|---|
| Spielleiter: | Julian |
| Teilnehmer: | Alexander Doppler | Friedrich Pfeiffer | Marina Adamantidi | Maximilian Lanzinger |
| Veranstaltungsort: | Online |
| Spielzeit: | Mittwoch 10.05.1883 |
| Schauplätze: | Alexandria |
| Die Bibliothek von Alexandria |
Prolog
Die Helden begeben sich bei dem nächsten Stop der Reise in Alexandria auf die Suche nach altem Wissen, welches vielleicht in den alten Schriften der zerstörten antiken Bibliothek. Doch woher kann man solche Literatur erhalten? Jemanden muss den Helden dabei helfen, doch wem kann man trauen, nach all den Ereignissen der letzten Tage? Man hat kaum eine Wahl, den die Erforschung des Seelenbändigens und der Herkunft der Teufelsmünze ist von riesiger Bedeutung.
Hauptteil
Ausgeruht nach zwei Tagen auf See, treffen die Helden auf dem Schiff Ostfriesland am nächsten Ziel der langen Reise an. Alexandria! Einer Stadt voll versteckten und vergangenen Glanz der helenistischen Pharaonen, voller fremder Kultur und Menschen. So erzählt es zumindest Alexander, stolz auf sein Wissen und der Nähe seines Namens zum Ort selbst. So gab es vor langer Weile, der genaue Zeitpunkt ist nicht bekannt, einen Schatz an vergessenem Wissen. Vielleicht sogar solches, welches die Helden als Seelenbändiger nutzen könnten. Das rät zumindest Janette, die Zustimmung der anderen komplett. So will man die Zeit nutzen um nicht auf dem Schiff zu versauern oder das Land kennen zu lernen, sondern um antike Bauwerke zu bestaunen. Womöglich auch die alte Bibliothek von Alexandria. Bis heute kennt man nciht den Grund ihres Untergangs und auch nicht die genauen Standorte des weiten Bauwerks. Oder Bauwerke? Sicherlich wird es noch Wissen des okulten geben, alte Seelenbändiger begraben in ägyptischen Gräbern, vorher die Gedanken in Schriftrollen verfasst. Man wird es herausfinden. Müssen.
Die Gruppe geht von Bord und wird von heißer Luft und brennender Sonne begrüßt. Die kühle Luft des Pools und eiskalte Drinks werden schmerlich vermisst. Viele Schiffsgäste sind bereits ausgestiegen, Ladung wird gelöscht und und überall sind britische Rotröcke zu sehen. Mit einem Land gibt man sich als Engländer wohl nicht zufrieden. Im Jahr 1882 griffen die Britten nach der Macht im durch Rebellion zerrüteten Ägypten und fassten heir Fuß, die Ottomane vertrieben. All diese Geschichte zeigt sich auch in den Sprachen der Bewohner. Arabisch, Englisch und ein Hauch Griechisch. So hört sich für die meisten die angrenzenten Unterhaltungen merkwürdig an, nur Alexander und Marina haben eine Chance. Man blickt sich um nach Hilfe für Fremde und wird im Schwall der Touristen zu einer Bühne getrieben, auf der Einheimische, sogar einer auf Deutsch, Touren und PRdoukte anpreisen. Alles sehr interessant, wenn man auf der Suche nach Wegen des Geldausgebens ist. Nur einer von den arabischen Männern bietet eine Führung zu den Ruinen der vermeidlichen Bibliothek an. Die Gruppe einigt sich schnell ihn zu fragen. Die Preise sind nciht billig, drei Pfund pro Person, was Marina, das zahlende Mitglied der Gruppe, nicht gut heißen kann. Sie feilscht erfoglreich, gegen das Flehen rund um Familie und Kind und drückt den Preis auf zwei Pfund herunter. Sie zahlt den Preis prompt aus ihrer Geldbörse der Unmengen der Währungen darin. Der Mann steigt von seiner Bühne und nimtm die Gruppe mit, die einzigen die auf seine Einladung reagiert haben.
Der Name des Manns sei Abasi Ashraf, einheimisch in Alexandria und Kenner von alten Ruinen und, insbesondere, der Bibliothek und ihrer Geheimnisse. Er führt die Helden durch die Märkte von Alexandria, reich besucht und einladend an Ware. Aber hier wird nicht gewartet und gehalten. Nur weitschweifende Erzählungen auf englisch werden von Abasi zum Besten gegeben, was nur die Hälfte der Helden versteht. Schnell begibt man sich durch die belebten Gebiete und landet in den Außenbezirken, wo Menschen Fremde energisch begutachten, aber alleine lassen. Ob aus Furcht oder Abscheu, wer weiß das schon. Auch hier läst sich Abasi nicht von Kommentaren abbringen, bis er zum Schweigen kommt. DIe Gruppe steht vor überwachsenen Ruinen, tausende von Jahren alt und ihrer Bezeichnung allen Ehren machent. Jeder geht seiner eigenen Wege um das alte Bauwerk zu erkunden. Kein Dach mehr auf Säulen, kein Regal mit Büchern gefüllt. Nur Jevan ist aufmerksam und sucht nach mehr als nur Schriftrollen. Denn er sieht eine Gestalt in den Schatten, welche aber sofort wieder verschwindet, als ob hier nie etwas gewesen wäre.
Abasai giebt sich als zufrieden, siene Zeit sinnvoll genutzt und Führung zu Ende. Nur die Helden hatten mehr erwartet. Marina spricht ihn darauf an, dass man nicht einmal die richtige Bibliothek gesehen hatte. Und genau darauf hat er gewartet. Abasi streckt die Hand aus, ein Lächeln auf den Lippen, und bittet um etwas mehr schillernden Beiträge zu seiner ausgeprägten Gesprächigkeit. Marina schafft es ihn nach unten zu feilschen, doch auch hier muss man wieder zwei Pfund pro Person lassen. So hat man ein Monatsgehalt in Ägypten längst erreicht. Er führt die Helden durch ein großes Einganstor und zu einer tief gelegenen Wand. Dort zeiht er einen Stein heraus und streckt die Hand durch das Loch. Kurz darauf drückt sich ein Teil der Wand nach außen und wird von Abasi komplett nach hinten geschwenkt. Dahinter zeigt sich ein dunkler Gang mit absteigenden Stufen. Abasi drehtsich voller Freude zu den Helden und wird stocksteif. Friedrich steht mit gezogener Waffe am Ende der Reihe, ein mürrischer Blick über seinen Schnurrbart, die Hand um den Griff des Revolver gewickelt, der Gestaltwandler in ihm der Gefahr sicher, Adern grün am Austretenvoller Kraft des Handdrucks. Abasi flucht auf Arabisch und die anderen Helden, Marina voran, beschwichtigen Friedrich die Waffe wieder zu verstecken. Er selbst bleibt aber auf das Schlimmste vorbereitet und bittet seine Mitstreiter ebenso vorsichtig zu sein.
Abasi geht voraus und zündet mit einem Feuerzeug eine oft benutzte Fackel an, welche garantiert nich seit dem Fall der Bibliothek hier schlummert. Er geht voraus und fährt fort mit Erzählungen auf Englisch, während alle Helden, mit Friedrich am Ende, durch einen langen Treppengang schreiten. Die Luft wird kühler und Echos werden lauter. Man kommt einem großen Raum nahe. Dieser zeigt sich als Rundes Atrium wieder, eine offene Decke start überwachsen von Ranken und Büschen, dimmes Licht zwischen Blättern durscheinend. Kaum wird der Raum davon erhellt, die Fackel, und nun auch die Laterne von Maximilian, zeigen schemenhaft Regale mit einzelnen Büchern und Schriften. So auch die Hand von Friedrich, welche seinen Waffenarm zitternd im Zaum hält. Wieder hält er seinen Revolver bereit, Böses ist definitiv im Busch. Wieder wird er überzeugt, von Marina und ebenfalls seiner selbst, die Waffe einzupacken, doch sofort zum Handeln bereit zu sein. Kaum senkt er die Waffe, so wird das Licht der Fackel gelöscht und die Lampe von Maximilian mit roher Gewalt und lautem Krach zu Klump gedrückt. Die Dunkelheit nun fast vollständig streift Friedrich mit seiner Waffe auf der Suche nach Abasi, seine Vermutung nun wahr. Er versucht sein Seelenmal zum Leuchten zu bringen, doch das einzige was folgt ist ein verschwunderter Boden unter seinen Füßen, als alle Helden mit Schreien in die Tiefe fallen und nur das Echo von Abasis Lachen, welches langsam ins Nichts verhalt.
Die Helden Rutschen zwei Schächte nach unten und landen unliebsam auf harten Boden in zwei Gruppen getrennt. Friedrich, Marina und Janette in einer Gruppe, Maximilian und Alexander in einer anderen. Maximilian und Friedrich bringen ihr Mal zum Leuchten und können so den Raum leicht erhellen. Die anderen folgen und so bringt man in die rätselhafte Dunkelheit Klarheit. Kaum bewegt man sich so rattert eine steinerne Tür nach unten und blockiert den einzigen Ausweg. Neben dieser Tür befindet sich mehrere Tafeln mit Symbolen antiker ägyptischer Natur. Das dies auf beide Räume zutrifft merkt man schnell selbst, denn Alexander und Marina können eine seelische Verbindung aufbauen, während die anderen ihrem Beispiel folgen. Alle Helden können nun telepathisch über die Verbundenheit ihrer Seelen kommunizieren und dem Rätsel auf die Spur kommen. Die Tafeln gleichen sich, doch sind in verschiedner Reihenfolge und Platz. Kaum nimmt Maximilian eine Tafel aus der Ankerung, so erklingt ein reibendes Geräusch von Stein auf Stein. Die Decke senkt sich langsam und erdrückt den Mut der Helden für kurze Zeit. Aber nicht lange genug, denn in kürzester Zeit spricht man sich ab und verändert die Tafeln auf die benötigte Art und Weise, so dass die Decke kaum über den liegenden Helden zum Stehen kommt und Friedrichs Bauch leicht eindrückt. Wäre man langsamer gewesen, so wäre jeder jetzt flacher als Pfannkuchen.
Man geht durch die Türen hindurch ein einen weiten Gang gefüllt mit modernder Luft. Dort trifft man sich wieder, überglücklich die Herausforderung überstanden zu haben. Abasi hatte eine Falle gestellt, doch diese war nicht genug um die Helden zu vernichten. In diesem Gang erhellen blau leuchtende Lichter den Weg, ähnlich wie die Seelenmale der Helden. Hier sind die Regale wirklich gefüllt mit Büchern und Schriftrollen, doch zerfallen diese bei der leichtesten Berührung. Altes Wissen in jüngster Zeit in Staub verloren. Nur ein Buch sticht heraus, ein ähnliches blaues Leuchten als sein Umriss, eine Anziehungskraft, unwiederstehlich und kräftig. Janette nähert sich und erkennt Symbol darauf in fremder, unbekannter Hand. Marina hingegen traut sich direkt mit einer Berührung und erweckt damit ein schlummerndees Wesen darin. Ein Geist gehüllt in ein durchsichtiges blau-weiß, erhebt sich aus dem Buch wie der Geist aus der Flasche und die Seelenmale der Helden leuchten gleichzeitig auf. Der Geist beginnt zu sprechen und die Verbindung bringt die Bedeutung der unverständlichen Wörter zum Vorschein.
Der Geist, eine Seele gebunden an das Buch, nennt sich selbst Maatkare und schwebt verwirrt von Gesicht zu Gesicht, suchend nach Wahrheit und Realität. Mit der Berührung des Buches saugte Marina auch Teile des Wissens darin auf. Alexander und Janette tuen es irh gleich und spüren eine bessere Verbindung zu Maatkare, welche immer weiter an Bewusstsein gewinnt. Friedrich erinnertsich derweil an die Leeren der Custodiere, das Aufnehmen von Seelen in sein Seelenmal, zur Stärkung der eigenen Fähigkeiten. Er will die Chance nutzen und sich verbinden, der rebellierende Gestaltwandler in ihm wenig begeistert. Und so zeigt sich auch schnell der Grund. Für die anderen vergeht kaum Zeit, doch Friedrich selbst sieht sich gefangen in einer Vision, seine eigenen Augen die von Maatkare, als die Wände der Bibliothek rund um sie rattern und wackeln, Staub udn Bücher zu Boden fallen. Maatkare rennt durch den Gang, versuchend Schriften zu retten, während Regale umfallen, andere Menschen flüchten, nur sie zurück bleibt. Sie fällt zu Boden, Knie hartauf Stein schleifend. Ein weiterer mächtiger Rumms lässt sie nach oben blicken, gerade als ein großer Balken sich von der Decke löst und fällt. Kurz bevor ihre Sich sich vollstöndig schwärzt. Friedrich ist zurück in seinem eigenen Kopf, ein kräftiger Atemzug und Keuchen macht sich seines eigenen Lebens wieder bewusst. Er konnte Maatkare nicht aufnehmen, siene Verbindugn zu ihr zu schwach. Doch teilt diese Vision wichtige Infos mit der Gruppe.
Die Helden lernen mehr und mehr über das Seelenbändigen, Fähigkeiten die in ihnen schlummern, die Kraft von mehr als nur der eigenen Seele. Und Maatkare öffnet sich immer mehr und mehr und gibt ihr Wissen preis. Auch, dass die Bibliothek ein weiteres mal kurz vor einem weiteren Eisnturz steht, als Staub sich löst und Schriftrollen ezrfallen. Ein leichets Beben wird stärker und stärker, und das Unwohlsein in den Helden verstärkt sich zur Flucht. Alexander packt das Buch in seine Seitentasche und schnell rennt man den Gang entlang, geführt von Maatkare. Man springt über Regale, weicht Steinen aus und rennt was das Zeug hält, ein rettendes Leuchten in der Ferne. Doch die Ausdauer hält nicht bei jedem Stand. Janette und Alexander fallen zurück, stolpern. Stürzen. Aber Alexander ist dirket zur Stelle und zieht die beiden mit unerwarteter Stärke hoch, zerrt sie mit sich und rettet sie vor dem sicheren Tod. Friedrich rennt voraus, der Atem aller Helden keuchend. Einige weitere Stufen nach oben versperrt nurnoch Dreck und Erde den Weg nach außen, halten aber dem Impuls eines sprintenden Gendarms nicht stand. Seine Hand streckt sich durch verwachsene Wurzeln und Friedrich reist diese beseite, drängt an die Luft und ins Freie. Schnell zieht er die anderen hinterher und man atmet tief durch.
Kaum hat man sich erholt, so sucht man die Orientierung. Man befindet sich weitehrin in den Außenbezirken der Stadt Alexandria
Epilog
Der Seelenbändiger ist bezwungen, der Blutzoll war gering. Weise wurde er von Friedrich erschossen, denn was ist das Limit der Bändigungen? Nur durch Glück konnte man Abasi ohne Opfer bezwingen, die eigenen Kräfte sind noch zu unterentwickelt. In seinen Taschen ein Zettel, versiegelt und unbekannt. Das Geld darin, was man selbst bereit gestellt hat, wieder in den eigenen Händen.
In der Ferne hört man Aufrur und Aufregung, Menschen sind auf dem Weg, Schüsse und Schreie wurden gehört. Schnell müssen weitere Entschiedungen getroffen werden, bleibt man, flieht man? Und was hat es mit dem Grauen Mann auf sich? Fragen welche bald beantwortet werden müssen.
Inventar
- Buch der Seelenmagie, der Geist von Maatkare haust darin
Trivia
- Marina trägt viele erdenkliche Währungen an Geld mit sich
- Alexander ist offenbar Ägyptologe oder hat die Geschichte des alten Ägypten selbst geschrieben.
- Friedrich zieht seinen Revolver und hat Recht
- Maximilian kann Käfer und Schildkröten nicht unterscheiden.
- Zentimeter trennen die Helden von Leben oder Bohnenmehl
- Der erste Kampf gegen einen Seelenbändiger geschieht und wird gewonnen
- Johnny ist ein kleiner Wadenbeißer. Wie immer